Jacqueline Huber, Expertin sowie Dozentin Spiraldynamik, Bewegungshaus UNISONO, Winterthur

Gesunde Füsse sind nicht selbstverständlich

Wünschen Sie sich gesunde, kraftvolle Füsse?
Ich zeige Ihnen, wie Sie das erreichen können.

Probleme und Schmerzen in den Füssen sind leider weit verbreitet. Füsse haben heutzutage nicht mehr viel zu lachen. Wohlgeformte Füsse sind eine Seltenheit geworden. Schon nach kurzer Zeit beim Wandern oder Joggen beginnen die Füsse zu schmerzen oder die Schmerzen machen sich verspätet bemerkbar. Häufig knicken die Fersen nach innen- in der Dynamik verstärkt sich dies. Das Längs- und das Quergewölbe sind nicht mehr organisiert und verlieren an Elastizität und Kraft, um zu federn und um die Zentrierung auch in der Dynamik zu halten.

Was kann man tun?

Was diesbezüglich definitiv unterschätzt wird, ist WIE wir unsere Füsse gebrauchen, beziehungsweise WIE wir auf unseren Füssen stehen und gehen. Dies ist lernbar und somit veränderbar!

Worauf es ankommt:

Wie steht das Becken:

Gesunde Füsse sind abhängig davon, wie das Becken organisiert ist. Wenn das Becken nicht zentriert, nicht aufgerichtet ist, verteilt sich das Gewicht auf den Füssen ungünstig. In der weit verbreiteten Hohlkreuzhaltung drehen dabei die Oberschenkel nach innen und dies wirkt sich ungünstig auf die Fussstellung aus. Bei jedem Schritt knickt der Fuss oder die Füsse nach innen, was eine Reduktion der Dämpffähigkeit zur Folge hat.

Wie beweglich sind die Hüftgelenke:

Mit der Positionierung des Beckens geht auch die Fähigkeit von dreidimensional beweglichen Hüftgelenken einher. Sind diese nicht voll umfänglich beweglich und befindet sich das Becken auf den Oberschenkelköpfen z.B. im Gangzyklus nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort, müssen die Füsse darunter leiden.

Gerade ausgerichtete Beine:

Die Beinachse ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der Füsse. Ist der Oberschenkel zu weit nach innen gedreht, der Unterschenkel zu weit nach aussen gedreht, steht das Knie nicht mittig, wird es schwierig für die Füsse, sich zu organisieren. Oft wird dies beim Gehen sichtbar: Der Fuss hat Mühe, geradeaus gerichtet aufzusetzen und abzurollen. Statt gerade von hinten nach vorne und über die Grosszehe abzurollen, entsteht durch die Schrägstellung des Fusses zu viel Druck auf das Grosszehengrundgelenk.

Harter Fersenaufprall….Bewegungsablauf beim Gehen:

Ein ungünstiger Bewegungsablauf beim Gehen wirkt sich ebenfalls negativ für die Gesundheit der Füsse aus. Hängt mein Oberkörper z.B. zu weit nach hinten, sobald ich mein Bein nach vorne schwinge, trete ich mit der Ferse viel zu hart auf dem Boden auf. Dass dies Probleme im Fersenbereich und Umgebung nach sich zieht, ist nachvollziehbar.

Beweglichkeit im Brustkorb:

Man kann sich fast nicht vorstellen, dass die Füsse sogar unter fehlender Beweglichkeit im Brustkorb leiden können, obwohl dieser so weit entfernt von den Füssen liegt. Gehen ist eine Ganzkörperangelegenheit. Der Mensch ist ein Kreuzgänger, der sich zwischen Kopf und Becken bei jedem Schritt verschraubt. Verhindert dies ein unelastischer Brustkorb, müssen andere Körperregionen und somit auch die Füsse dies kompensieren.

Jacqueline Huber

Jacqueline Huber

Ich unterstütze Sie Schritt für Schritt dabei…

  • WIE Sie die beteiligten Strukturen vorbereiten können
  • WIE Sie das nötige «Know how» erarbeiten, damit Sie wissen, wie Sie Ihre Füsse wieder so organisieren können, wie es von der Natur gedacht ist
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Intelligent movement?

Intelligent bewegen heisst, die richtige Wahl zwischen günstigem und ungünstigem Gebrauch des Körpers zu treffen.

Fazit:
Sie erkennen also, dass die Füsse von der Koordination des gesamten Körpers abhängig sind, und deshalb ist diese Körperregion so komplex.

In jedem meiner Trainings spielen die Füsse in der Gesamtkörperkoordination eine wichtige Rolle. Dies ist auch einer der Gründe, warum die Bewegungseinheiten, sofern dies möglich und sinnvoll ist, barfuss durchgeführt werden. Entsprechende Korrekturen führen dazu, dass Sie lernen, koordiniert auf Ihren Füssen zu stehen- zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sodass Füsse wieder so gebraucht werden, wie es von der Natur gedacht ist.

Viele Füsse stehen nicht zentriert auf dem Rückfuss. Oft knickt das Fersenbein nach innen, manchmal nach aussen. Der Knick nach innen sieht so aus: Im unteren Sprunggelenk klafft eine Lücke und dies bedeutet, dass die Gelenkspartner nicht aufeinander stehen, somit Stabilität verloren geht.

 

Zudem entsteht mit dem Knick nach innen zu viel Druck auf die Innenseite des Fusses- auch auf das Grosszehengrundgelenk.
Dies kann
-zu einem Hallux valgus
-zu Überlastung und Schmerzen im Grosszehengrundgelenk
-zu Nerveneinengung Richtung Zehen
-zu Krallen- und Hammerzehen
-zu Schmerzen im Quergewölbe
-zu Achillessehnenproblemen und zu Verspannungen im Fuss führen,
weil der Fuss förmlich auseinanderfällt und die Belastung extrem ungünstig verteilt ist. Sämtliches Gewebe ist im Dauerstresszustand- überdehnt oder/und verspannt und nicht mehr fähig, den Fuss so zu organisieren, dass dieser das Körpergewicht tragen und abfedern kann.

Jacqueline Huber

Jacqueline Huber

Ich unterstütze Sie Schritt für Schritt dabei…

  • WIE Sie die beteiligten Strukturen vorbereiten können
  • WIE Sie das nötige «Know how» erarbeiten, damit Sie wissen, wie Sie Ihre Füsse wieder so organisieren können, wie es von der Natur gedacht ist
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Erarbeiten Sie sich gesunde, vitale, kraftvolle Füsse mit intelligenter Bewegung. Freuen Sie sich über jeden Fortschritt

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