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Probleme und Schmerzen in den Füssen sind leider weit verbreitet.

Die Ursachen sind vielschichtig.

Was eine zentrale Rolle spielt ist, WIE du auf deinen Füssen stehst und gehst. In diesem Bereich zeige ich dir Lösungen auf.

-Gesunde Füsse sind abhängig davon, wie das Becken organisiert ist. Wenn das Becken nicht zentriert ist, stehen die Füsse auch nicht zentriert, das Gewicht wird ungleichmässig innerhalb des Fusses verteilt.
-Mit der Positionierung des Beckens geht auch die Fähigkeit von dreidimensional beweglichen Hüftgelenken einher. Sind diese nicht voll umfänglich beweglich und befindet sich das Becken auf den Oberschenkelköpfen z.B. im Gangzyklus nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort, müssen die Füsse darunter leiden.
-Die Beinachse ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der Füsse. Ist der Oberschenkel zu weit nach innen gedreht, der Unterschenkel zu weit nach aussen gedreht, steht das Knie nicht mittig, wird es schwierig für die Füsse, sich zu organisieren.
-Ein ungünstiger Bewegungsablauf beim Gehen wirkt sich ebenfalls negativ für die Gesundheit der Füsse aus. Hängt mein Oberkörper z.B. zu weit nach hinten, trete ich mit der Ferse viel zu hart auf dem Boden auf. Dass dies Probleme im Fersenbereich und Umgebung nach sich zieht, ist nachvollziehbar.
-Man kann sich fast nicht vorstellen, dass die Füsse sogar unter fehlender Beweglichkeit im Brustkorb leiden können, obwohl dieser so weit entfernt von den Füssen liegt.
-Du erkennst also, dass die Füsse von der Koordination des gesamten Körpers abhängig sind, und deshalb ist diese Körperregion so komplex.

Fuss-Skelett Bild:
-Um Veränderung innerhalb der Füsse zu erreichen, gilt es primär, das Becken zu zentrieren.
-Danach braucht es Stabilität im Rückfuss und es ist notwendig, die verlorengegangene Verschraubung im Fuss wieder zu erlangen.
-Das Quergewölbe, welches die Elastizität und Kraft verloren hat, wird wieder aktiviert, damit der Fuss wieder federn kann.
-Viele Füsse stehen nicht zentriert auf dem Rückfuss. Oft knickt das Fersenbein nach innen, manchmal nach aussen. Der Knick nach innen sieht so aus: Im unteren Sprunggelenk klafft eine Lücke und dies bedeutet, dass die Gelenkspartner nicht aufeinander stehen, somit Stabilität verloren geht.

Zudem entsteht mit dem Knick nach innen zu viel Druck auf die Innenseite des Fusses- auch auf das Grosszehengrundgelenk.

Dies kann

zu einem Hallux valgus,

zu Überlastung und Schmerzen im Grosszehengrundgelenk,

zu Nerveneinengung Richtung Zehen,

zu Krallen- und Hammerzehen

und zu Schmerzen im Quergewölbe und in der Achillessehne führen,

weil der Fuss förmlich auseinanderfällt und die Belastung extrem ungünstig verteilt ist. Sämtliches Gewebe ist im Dauerstresszustand- überdehnt oder kontrakt und nicht mehr fähig, den Fuss so zu organisieren, dass dieser das Körpergewicht tragen und abfedern kann.

Ich unterstütze Dich Schritt für Schritt, wie du die beteiligten Strukturen vorbereiten kannst und das nötige «Know how» bekommst, damit Du weisst, wie Du Deine Füsse organisieren kannst, so wie es von der Natur gedacht ist.

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